Unser Leitbild |
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PräambelWir wollen mit Hilfe unseres Leitbilds
Wir wollen aus dem Hören auf Gottes Wort Motivation und Kraft gewinnen. Dieses Leitbild dient uns als Orientierung bei der Gestaltung unseres Gemeindeleibens. Wir wissen um die Notwendigkeit, unser Leitbild ständig zu überprüfen und weiterzuentwickeln. . |
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Theologische Orientierung |
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Eine christliche
Gemeinde lebt in offenen Prozessen und Veränderungen, auf die sie
sich immer wieder neu einlassen kann. Das macht ihre Lebendigkeit aus. Vier Horizonte bestimmen deshalb unsere Existenz: |
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Der erste Horizont
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| Denn wir haben hier
keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
(Hebräer 13,14) Da sprach Petrus zu Jesus: Meister, hier ist für uns gut sein! Lasst uns drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. (Lukas 9, 33) |
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Es ist wichtig und gut,
visionäre Ziele zu haben. Das hält uns in Bewegung und in
lebendigem Kontakt zu den Mensch. Aber unsere Gemeinde darf auch ihre eigene Geschichte nicht vergessen. Sie ist Teil unserer Identität. Nur im Gedenken und Erinnern der Geschichte gewinnen wir Orientierung für unseren Weg in die Zukunft. |
Der zweite Horizont
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| Ist jemand in
Christus, so ist er eine neue Kreatur, - das Alte ist vergangen, siehe,
Neues ist geworden. (2. Korinther 5,17) Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. (Galater 2,20) |
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Wir sind "Kirche in
Möhringen". Wir streben danach, Heimat zu finden und den Menschen
hier Heimat zu sein. Und doch liegt unsere Identität nicht allein
in Möhringen. Sie liegt außerhalb unserer selbst. Als Christinnen und Christen leben wir "in Christus". Er ist unsere Heimat, die uns immer wieder von Neuem danach fragen lässt, wie denn diese Heimat unser Zuhause bestimmt und verändert. |
Der dritte Horizont
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| Gottes Geist weht,
wo er will.
(vgl. Johannes 3,8) In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. (Johannes 14,2) |
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Kirche gewinnt ihre
Identität durch die konkrete örtliche Ausprägung. Hier
bietet sie Möglichkeiten der Identifikation und des Engagements:
"Das ist meine Kirche!" Zu ihrer Identität gehört ebenso ihre Verbundenheit mit der weltweiten ökumenischen Gemeinschaft des Volkes Gottes. |
Der vierte Horizont
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| Das sei euer
"vernünftiger Gottesdienst"!
(Römer 12, 1) |
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Die Gemeinde gewinnt
ihre Identität im Gottesdienst. Gottesdienst ist beides:
In der Liebe sind wir beim Nächsten. |
Gottesdienstliches Leben und Kirchenmusik
| Unsere Gottesdienste leben von der Nähe
Gottes und sollen diese für alle erfahrbar machen.
Wir brauchen vertraute Formen, die uns tragen. Wir gestalten unsere gottesdienstlichen Angebote so, dass sie die Vielfalt der Spiritualität und der Lebenswelt der Menschen in unserer Gemeinde aufnehmen. Musik ist ein wesentliches Element unserer christlichen Tradition. Deshalb fördern wir vielfältige Formen kirchenmusikalischer Angebote in Gottesdiensten und Konzerten. |
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Ökumene und Dialog |
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Wir wissen uns aufgehoben in der
Gemeinschaft der weltweiten Christenheit. Dies motiviert und ermutigt
uns zur konkreten Gestaltung der Ökumene vor Ort und zur
Beteiligung an ökumenischen Initiativen weltweit.
Wir wissen uns verbunden mit dem jüdischen Volk, aus dem unser Herr Jesus Christus kommt. Das jüdisch - christliche Gespräch lebt von der gegenseitigen Achtung und Anerkennung. In der Begegnung mit dem Islam nehmen wir diesen als eine unserem Glauben verwandte Religion wahr und suchen die uns verbindenden gemeinsamen Wurzeln.. |
Mission und Glaubwürdigkeit |
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| Wir leben in einer säkularen und
multikulturellen Gesellschaft. Deshalb ist es wichtig, dass unsere
Identität als Kirche Jesu Christi auch für
Außenstehende deutlich erkennbar und verstehbar ist.
Wir wollen lernen, in einfachen Worten zu sagen, was wir glauben. Wir wollen durch unser Zeugnis und unser Handeln glaubwürdig zeigen, was Christ sein bedeutet und so andere für den christlichen Glauben gewinnen. Ein besonderes Anliegen ist uns, die Menschen anzusprechen, die aus der Kirche ausgetreten sind.. |
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Diakonie: Seelsorge und soziales Engagement |
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Christlicher Glaube kommt in der
tätigen Nächstenliebe zu seinem Ziel. Deshalb rufen uns die Nöte und Sorgen der Menschen hier bei uns und weltweit zum Handeln. Haupt- und ehrenamtlich tätige Frauen und Männer tragen gemeinsam Verantwortung für unsere seelsorgerliche Begleitung und unser diakonisches Handeln in unserer Gemeinde. Dafür wollen wir geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um möglichst viele Gemeindeglieder zur Mitarbeit zu motivieren. Die Vielfalt der Handlungsfelder fordert uns immer wieder heraus, bewusst Schwerpunkte zu setzen. Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt Kindern und Jugendlichen, denen wir im gesellschaftlichen Spannungsfeld Orientierung und Hilfe auf der Basis des christlichen Glaubens anbieten wollen. |
Gesellschaftliches Umfeld |
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Die Evang. Kirchengemeinde hat
prägenden Anteil am öffentlichen Leben dieses Stadtteils.
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Kirchengemeinde |
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Unsere Kirchengemeinden bilden
gemeinsam die Kirchengemeinde. Diese ist Trägerin der Diakoniestation, der Kindergärten und des Waldheims und gestaltet damit das öffentliche Leben im Sinne des christlichen Menschenbildes mit. Sie unterhält das Gemeindebüro und die Kirchenpflege. Gemeinsame Aufgaben sind die Erwachsenenbildung (Treff am Turm), die Seniorenarbeit, die Jugendarbeit durch den CVJM die Kirchenmusik und der Gemeindebrief. Bei allen Aktivitäten und Angeboten unserer Kirchengemeinden verpflichten wir uns zu den Prinzipien:
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Mitarbeit in Gemeinde, Leitung und Verwaltung |
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| Mitarbeitende:
Unsere Gemeinden leben vom Engagement aller Mitarbeitenden. Wir anerkennen gegenseitig den Wert unserer Arbeit. Qualifikation und Fortbildung zu selbstständigem und verantwortlichem Handeln sind uns wichtig. Haupt- und ehrenamtlich Tätige sind auf die Bereitschaft zur Kooperation und Teamfähigkeit angewiesen. Wir fördern die Bereitschaft zu ehrenamtlicher Mitarbeit, indem wir Aufgaben in Zielsetzung, Anforderung, Umfang und zeitlichem Engagement klar beschreiben. |
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| Leitung:
"Kirchengemeinderat und Pfarrer leiten gemeinsam die Gemeinde." (KGO§16) Leitung wird auf unterschiedlichen Ebenen wahrgenommen, vom Kirchengemeinderat, den Pfarrerinnen und Pfarrern, den haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden. Sie treffen Entscheidungen und übernehmen Verantwortung. Dabei achten sie auf Information und Transparenz, Delegation und Beteiligung. |
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| Verwaltung:
Wir bemühen uns, unsere Verwaltung durchschaubar und nachvollziehbar zu gestalten. Deshalb überprüfen wir laufend die organisatorischen Abläufe und Strukturen auf Wirtschaftlichkeit und Effektivität und passen sie den aktuellen Bedürfnissen an. Als Mitarbeitende wissen wir uns dem Leitbild der Kirchengemeinde in besonderer Weise verpflichtet. |
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